Generalversammlung der Volksbank Steirisches Salzkammergut im Zeichen des Zusammenschlusses mit der Volksbank Salzburg

  • Dir. Helmut Bauer, Dir. Herbert Angerer, Dir. Gotthard Gassner

    Mit 22. Juli 2017 fusioniert die Volksbank Steirisches Salzkammergut mit der Volksbank Salzburg. Ein entsprechender Beschluss wurde bei der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung der heimischen Volksbank einstimmig gefasst.

    Was dies für die Volksbank und ihre Kunden bedeutet, lesen Sie im nachstehenden Interview der Alpenpost mit den drei Geschäftsleitern.

  • Alpenpost: Das Geschäftsjahr 2016 war für die Volksbank Steirisches Salzkammergut ein sehr erfolgreiches, wie man im Rahmen der Generalversammlung vernehmen konnte?
    Dir. Herbert Angerer: “Absolut. Kredite und Einlagen sind jeweils um hohe sieben Prozent gestiegen. Mit einem Betriebsergebnis von 1,8 Millionen Euro liegen wir weit über dem Sektor-Durchschnitt und unsere Eigenmittel konnten um rund 1,3 Millionen Euro aufgestockt werden. Wir verfügen über doppelt so viel Eigenkapital wie gefordert, die Kernkapitalquote beträgt 15,1 Prozent, die gesamten Eigenmittel 17 Prozent”.

    Alpenpost: Im Rahmen der Generalversammlung wurde die Fusion mit der Volksbank Salzburg einstimmig beschlossen. Was erwarten Sie sich von der Fusion?
    Dir. Gotthard Gassner: “Für die Fusion gibt es zwei triftige Gründe. Einerseits zwingen uns die vielen neuen Vorschriften und Regularien in größere Bankeinheiten. Diese Vorgaben sind in kleinen Einheiten nicht mehr zu bewerkstelligen. Andererseits sind wir gemeinsam mit der Volksbank Salzburg in der Lage, wesentlich höhere Kredite zu vergeben, auch Finanzierungen von 10 bis 20 Millionen sind dadurch möglich”.

    Alpenpost: Wieso hat man sich als Volksbank Steirisches Salzkammergut als Fusionspartner die Volksbank Salzburg ausgesucht?
    Dir. Helmut Bauer: “Wir schätzen die steirischen Kollegen, wissen aber, dass von der Mentalität her unser Salzkammergut sehr gut mit Salzburg zusammenpasst. Die Volksbank Salzburg verfolgt dasselbe Geschäftsmodell wie wir, sie haben hohes Eigenkapital und sie sind Anhänger der genossenschaftlichen Ideologie mit ausgeprägtem Kreditgeschäft. Wie wir sind sie im Tourismus stark engagiert und kennen dadurch die Bedürfnisse und Anliegen dieser Branche sehr gut. Nach der Fusion werden wir eine Bilanzsumme von rund 2,7 Milliarden Euro haben. Das ist eine optimale Größe um die regulatorischen Herausforderungen der Zukunft zu meistern und gleichzeitig die uns so wichtige Regionalität und Nähe zum Kunden zu bewahren”.

    Alpenpost: Was ändert sich durch die Fusion bei der Volksbank Steirisches Salzkammergut generell und für die Kunden?
    Dir. Herbert Angerer: “Das Steirische Salzkammergut ist in Zukunft eine eigene Regionaldirektion, d.h. unsere fünf Geschäftsstellen mit der Zentrale in Bad Aussee und den Filialen in Altaussee, Grundlsee, Bad Mitterndorf und Tauplitz werden als gemeinsames ‘Profit-Center’ innerhalb der Volksbank Salzburg geführt. Verkauf und Vertrieb bleiben vor Ort, insbesondere die Ansprechpartner für unsere Kunden bleiben dieselben. Rechnungswesen, Stabsstellen und sonstige Verwaltung werden in Salzburg angesiedelt”.

    Alpenpost: In welchen Positionen werden Sie, die Direktoren, künftig tätig sein?
    Dir. Gotthard Gassner: “Wir bleiben als regionalverantwortliche Direktoren mit Prokura im Ausseerland-Salzkammergut tätig. Helmut Bauer in der Vermögensberatung, Herbert Angerer und ich im Kreditgeschäft. Wir werden unsere regionale Verantwortung auch weiterhin wahrnehmen. Wir verfügen über einen Marktanteil von 40 bis 50 Prozent, den wir halten und weiter ausbauen wollen. Wir waren in der Vergangenheit ein starker Partner für unsere Kunden und werden dies auch weiterhin sein. Wir werden auch in Zukunft auf hochqualitative Beratung setzen und wie bisher die heimischen Vereine finanziell unterstützen”.

    Alpenpost: Mit dem Hotel Erzherzog Johann und der Alpenpost hat die Volksbank Steirisches Salzkammergut zwei Töchter. Was passiert mit diesen?
    Dir. Helmut Bauer: “Beide Töchter erwirtschaften Gewinne. In Zusatzvereinbarungen haben wir festgelegt, dass die Geschäftsführung und die Verantwortung für die Weiterentwicklung der beiden Töchter auch in Zukunft in der Region bleiben.”

    Alpenpost: Danke für das Gespräch!

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